Messe "Stade aktuell"
23. - 25. März 2012
Testen Sie barrierefreies Hören auf unserem Messestand im Gesundheitszelt Stand Nr. 411a
Die Stader Messe für Wirtschaft, Soziales und Gesundheit ist eine der größten Veranstaltungen ihrer Art im gesamten Elbe-Weser-Dreieck und zieht jedes Jahr zigtausend Besucher aus nah und fern an. www.aktuelles-stade.de
Informationen
Ein einfacher Test macht deutlich, wie wichtig das Hören ist: Fernseher einschalten, und eine Nachrichtensendung sehen und hören. Einmal ohne Ton und dann ohne Bild. Haben Sie den Unterschied gemerkt?
Für Schwerhörige gibt es insbesondere in Gruppen immer wieder Situationen in denen Gesprächspartner nicht verstanden werden. Häufige Missverständnisse führen auf Dauer zu Resignation, Isolation und Depression. Besonders das erste Hörgerät ist für viele ein Schreck.
Bisher haben sie vieles gar nicht mehr gehört und nun verstärkt das Hörgerät auch alle Nebengeräusche. Die Mikrophone der Hörgeräte nehmen auch Hall- und Störgeräusche auf, z.B. bei Veranstaltungen, dadurch wird das Verstehen massiv behindert.
Konsequenz ist der Rückzug aus dem öffentlichen Leben - und die oft sehr teuren Hörgeräte landen in der Schublade.
Beim Einsatz von modernen induktiven Höranlagen werden Sprache und Musik direkt ohne Nebengeräusche auf das Hörgerät oder den Kinnbügelhörer übertragen.
Dadurch wird ein besseres Sprachverständnis erreicht, der Schwerhörige ist wieder Teil der Gemeinschaft.
Höranlagen, die ein barrierefreies Hören ermöglichen sind im öffentlichen Raum fast nie vorhanden und Schwerhörige sowie deren Angehörige sind selten über die technischen Möglichkeiten informiert.
Tragen Sie ein Hörgerät?
Überall dort wo Sie dieses Zeichen sehen können Sie induktiv hören!
Was heißt das? In diesen Räumen steht ein Verstärker, der über eine für Sie unsichtbare Ringschleife ein Induktionsfeld erzeugt. Alles was über ein Mikrofon gesprochen wird, kommt fast ohne Nebengeräusche so zum Hörgerät, als würde man Ihnen direkt ins Ohr sprechen
Wie funktioniert es? Zum Aktivieren dieses speziellen Programms schalten Sie dann Ihr Hörgerät auf „T“ oder „MT“. „T“ ist die Telefonspule, mit der Sie auch bei speziellen Telefonen besser hören und „MT“ bedeutet, dass Mikrofon und Telefonspule aktiviert sind.
Falls die Kommunikation über die „T“-Spule nicht funktioniert, sprechen Sie uns an oder fragen Sie Ihren Hörgeräteakustiker, ob Ihr Hörgerät über eine entsprechende Einrichtung verfügt und ob sie entsprechend aktiviert ist. Bei modernen Hörsystemen erfolgt dies über eine Programmierung.
Leider gibt es bisher im Landkreis Stade keine Höranlagen. Wir werden das ändern! Wir fördern den Einbau von Höranlagen in Theatern, Kirchen, Museen, Vortragsälen etc. und möchten auch mobile Anlagen zur Verfügung stellen.